Seehofer defiende la ausencia en las reuniones de la junta de CSU

Horst Seehofer, sobre dts
Horst Seehofer, sobre dts
El ministro del Interior federal, Horst Seehofer, ha rechazado las críticas de su partido de que nunca ha participado en una reunión de la junta directiva de la CSU desde su retiro de la cúpula de la CSU.

„Als Parteichef war ich für die ganze Breite der Themen zuständig, jetzt bin ich es nur noch für meine – und ich will mich nicht in andere Themen einmischen“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Außerdem würde „doch sofort nur danach gesucht werden, ob es irgendeine Differenz zwischen mir und Markus Söder oder Angela Merkel gibt“.

Das wolle er nicht – „und nur dabeisitzen und sich an keinem Thema beteiligen, das macht nach 50 Jahren in der Politik doch keinen Sinn“. Seehofer ist als Ehrenvorsitzender seiner Partei noch Mitglied des CSU-Vorstandes. Außerdem ist er als Bundesminister automatisch in alle Sitzungen der CSU-Landesgruppe und der Unionsfraktion eingeladen. Aber auch diese Sitzungen besucht er fast nie. Sowohl an der jüngsten Sitzung der Unionsfraktion am Dienstag wie auch am jüngsten Treffen der CSU-Landesgruppe in der vergangenen Woche hat er nicht teilgenommen, obwohl es die ersten nach der langen Sommerpause waren. Ex-Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte Seehofer deshalb bereits vor längerer Zeit zum „Phantom“ erklärt, weil er „nie sichtbar“ sei. Früher, sagte Seehofer der SZ, da habe auch er „mehr Wert auf die öffentliche Darstellung gelegt, aber das brauche ich nicht mehr“. Entscheidend seien doch die Ergebnisse – da freue es ihn, „dass die Union nicht mehr im 20-Prozent-Turm steckt, sondern klar über 35 Prozent“. Zwischen Parteichef Söder, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und ihm laufe jedenfalls alles „völlig konfliktfrei“, die Partei sei mit seiner „Zurückhaltung bisher sehr gut gefahren“. Denn er handele nach einem einfachen Grundsatz: „Ich komme nur noch, wenn eines meiner Themen auf der Tagesordnung steht – und dass meine Themen so selten auf der Tagesordnung stehen, zeigt doch nur, dass sie nicht strittig sind und es kein Problem mit dem Bundesinnenminister gibt.“